Der Süden

Dez 05
Der Süden Jana+Christoph

Der erste Dezembermorgen begann mit zwei Abschieden. Abschied von unserem Auto, auch liebevoll unsere zweites Wohnzimmer genannt und Abschied von der Nordinsel. Am Morgen ging es mit der Fähre von Wellington nach Picton auf die Südinsel. Die Überfahrt war weitestgehend ruhig mit wunderschönen Landschaften die sich beideits der Fähre präsentierten. In Picton bekamen wir denn erstmal ein neues Wohnzimmer, ganz in weiß. Das wurde gleich eingerichtet und der kurze Weg zur Unterkunft zurück gelegt. Diesmal bekamen wir das rosa Prinzessinenzimmer. Besonders Christoph war ausgesprochen angetan… :-) Von dort zogen wir los, den ersten Teil der Südinsel zu entdecken. Zunächst durch die „Stadt“ und dann auf den Berg, die Aussicht genießen und ein bißchen anwandern.

Unser nächster Halt war Marahau und der Abel Tasman Nationalpark. Der Ausblick von unserem Chalet auf den Pazifik war schonmal super, die Bootsfahrt entlang der Strände des Parks entspannend, die anschließende Wanderung im Park mit verschiedensten Ausblicken auf Berge, Quellen und Ozean war wow, der Weg über die Swingbridge spannend und ein bißchen wackelig. Am Ende sind wir totmüde ins Bett gefallen. Und während die einen (alle außer Christoph) am nächsten Morgen wohlverdient ausgeschlafen haben, haben die anderen (nur Christoph) die Gelegenheit genutzt und den Sonnenaufgang angesehen.

Der Weg nach Hokitika war gesäumt von vielen tollen Zwischenstopps. Erster Halt war die längste Swingbridge Neuseelands über den Buller River. 20 Dollar später waren wir auch schon drüben. Weiter zum Cape Foulwind und der Seehundkolonie, sogar mit Aussicht auf ein kleines Seehundbaby. Weiterer Halt waren die Pancake Rocks und über Supermarkt und Pizza fuhren wir schließlich in die nächste Unterkunft. Direkte Lage am Strand um auch gleich noch dabei zuzusehen, wie die Sonne im Meer versinkt.

Unnützes Wissen, Teil 2:

Das Cape Foulwind hieß ursprünglich Rocky Cape. Seinen heutigen Namen erhielt es durch James Cook. Sein Schiff wurde vom ständigen Regen und Böen so durchgeschüttelt, das er es Cape Foulwind nannte. Abel Tasman war ein niederländischer Seefahrer und erreichte als erster Europäer Neuseeland, nachdem er Australien umsegelt hat. Nach ihm sind unter anderem noch Tasmanian, der Mount Tasman und die Tasman-Halbinsel benannt. Wie die Pancake Rocks ihre Namen bekamen erklärt sich von selbst.

Bilder

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