And this is where the journey ends...

Dez 11
And this is where the journey ends... Jana+Christoph

Von Te Anau aus zogen wir weiter zu den letzten Zielen unsere Reise. Erstmal bis nach Dunedin, einer größeren, eher schottisch geprägten Stadt an der Ostseite in der Region Otago. Dort bezogen wir ein Zimmer in einem kleinen Bed & Breakfast, welches früher mal ein Lehrerhaus war, und zogen los, die Stadt zu erkunden. Über Stoffläden, Schokoladenladen, Universität, Kathedralen, Kirchen, Supermarkt, Restaurant, Cafè, Bahnhof, Markt, Museumsladen, Denkmal, Chinesischer Garten liefen wir einen kleinen Teil der Stadt ab. Von dort aus ging es auch zu einem Ausflug in der Hoffnung noch einmal besondere Vögel, Robben, Seelöwen und Pinguine zu sehen. Was sollen wir sagen...? Diese Hoffnungen wurden mehr als erfüllt. Auf dem Weg zum Otago Peninsula, der Otago-Halbinsel, gab es bereits viele besondere Vogelarten Neuseelands zu sehen. Der erste Halt war das Royal Albatross Center, der einzigen Königalbatross-Festlandkolonie der Welt. Wir hatten Glück mit dem Wetter, es war sehr windig, und von daher konnten wir viele Albatrosse bei ihrem Partnersuchrundflug beobachten. Sehr beeindruckend! Am nächsten Aussichtspunkt gab es eine große Pelzobbenkolonie mit vielen kleinen Robben. Wir wurden auch Zeuge des Versuchs eine neue kleine Robbe zu machen (was auch sonst, wenn Christoph und Jana Tiere beobachten). Auf der letzten Erkundung für diesen Abend gab es dicke schlafenden Seelöwen direkt am Strand zu bewundern und schließlich und endlich Pinguine. Viele niedliche Gelbaugenpinguine die über den Strand zu ihren Nestern wackelten. Dabei hüpften sie einen Hügel hinauf und blieben immer wieder stehen um sich nach dem anstregenden Tag im Meer erstmal abzukühlen (nein, wir haben da nix verwechselt). Höhepunkt des Abends war ein Aussichtspunkt auf ein Nest mit zwei Küken, welche gerade in dem Moment von ihren Eltern gefüttert wurden. Unfassbar toll!

Für den nächsten Tag stand die letzte große Tour an. Vorbei an Christchurch nach Akaroa, einer eher französisch geprägten kleinen Ortschaft. Von hier war eigentlich eine Tour mit dem Boot entlang des Akaroa Harbour geplant. Die fiel leider ins Wasser und wurde vom Winde verweht. Aufgrund des Wetters war eine Bootstour leider nicht möglich. Und so verbrachten wir den Tag noch ein bißchen mit Autowandern, einer kleinen "Stadttour" und einem Besuch eines Kolonie- und Maorimuseums im benachbarten Örtchen. Nach Abendessen und einem kleinen Spaziergang ging es dann leider auch schon ans Koffer packen.

Und damit endet unsere spannenden, lustige, tolle Reise ans andere Ende der Welt. Danke fürs Mitfiebern, fürs Katzen füttern, Katzen schmusen und fürs nerven lassen. Wir begeben uns morgen auf den laaaaaaaaaaangen Rückflug und freuen uns aufs Wiedersehen!

Bilder

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