‘Unterwegs’ Category

  1. All good things come to an end

    Oktober 7, 2011 by Jana

    So wie mein Aufenthalt im schönen Norwegen. Aber noch haben wir zwei Tage und die Zeit wird genutzt um ein weiteres Mal wenigstens kurz von tollen Erlebnissen hier zu berichten.

    Wir sind weiter auf Museumstour gewesen. Zuerst ging es in Trøndelag Folketmuseet. Ähnlich wie auch die vielen Volksmuseen in Deutschland zeigt es das Leben der Menschen in früheren Zeiten. In einer Innenausstellung sind die Lebensphasen von Geburt bis zum Tod ausgestellt. Die Außenausstellung mit alten Häusern, Höfen und Kirchen ist in der Landschaft Trondheims sehr beeindruckend, nicht zuletzt wegen der Architektur.

    Am nächsten Tag ging es gleich weiter in das Ringve-Museum. Ein Musikmuseum mit einer großen Ausstellung alter Musikinstrumente aus aller Welt. Wirklich toll! Mit Audioguide (den es kostenlos gibt) zudem noch sehr interessant. Außerdem war an dem Tag auch die Restaurationswerkstatt offen. Wir wurden von einem sehr engagierten und netten Mitarbeiter herumgeführt und haben viele Information darüber bekommen. Danach sind wir noch einmal an den Strand, der lag auf den Weg. Nach langer Überredung hatte ich meine Mama denn auch dazu gebracht, mit mir auch einen Berg zu steigen. Die Aussicht war natürlich wundervoll und der Aufwand wurde ausreichend entschädigt.

    Die letzte Woche war nochmal ereignisreich. Neben vielen kleinen Stadtrundgängen und Einkäufen wurde die UKA 11 (Musikfestival) eröffnet. Wir waren beim „Promenadekonsert“ (Eröffnungsfeier). Aufmerksam gemacht hat uns Alex der im Orchester mitspielt. Es war ein super Abend mit einer unterhaltsamen Moderation, lustigen betrunkenen Norwegern (die mit meine Mama flirteten und mit zunehmendem Pegel immer besser deutsch sprachen) und einem tollen Orchester und Chor. Außerdem stiegen wir eine weiteres Mal auf zu Kristiansten Festning und sahen ein wirklich unglaubliches Wetterspiel. Nachdem wir den Regen untergestellt abgewartet haben, konnten wir von oben beobachten, wie er weiter über Trondheim zog während auf der anderen Seite strahlender Sonnenschein war.

    Die nächsten Tage steht noch die letzte Pflichtveranstaltung hier in Trondheim an: Der Besuch des Nidarosdoms und auch ein Orgelkonzert im selben. Ein schöner Abschluss für eine tolle Zeit hier. Ein Bericht wird folgen.


  2. Dinner for…

    Oktober 1, 2011 by Jana

    …one. Wie langweilig! Die norwegische Studentenorganisation macht das hier für 130.

    Darunter befand sich auch eine deutsche Medizinstudentin aus Berlin, also ich. So ging es mit Reisebussen und vielen weiteren Studenten auf nach Bymarka. Dort irgendwo im nirgendwo in der freien Natur Norwegens auf einem Berg liegt die „Studenterhytta“, die der Sportorganisation der NTNU gehört, für Studentenausflüge dient und im Winter für die Zeit nach dem Skifahren genutzt wird. Oben angekommen, gab es für alle die wollten eine Hicking-Tour um noch höher zu steigen, als wir sowieso schon waren. Der Weg dorthin war steinig, rutschig und vor allem nass aber er lohnte sich in jedem Fall. Die Aussicht war grandios. Ein einmaliger Ausblick auf den Fjord, das Spiel des Wetters und die Natur von oben. Wirklich großartig!

    Irgendwann kamen wir aber auch wieder unten an um endlich das wohlverdiente Dinner zu bekommen, denn Bergluft macht wirklich hungrig. Es gab norwegischen Lachs und diverse Beilagen und hinterher nette Gespräche und Spiele bis zur Abreise. Ein schöner Abend mit vielen unvergesslichen Erinnerungen.

    Die Woche endete denn mit weiteren kleineren Erledigungen. Noch einmal Wäsche machen und Einkaufen für meinen Abschied mit Kuchen und Tee. Am Montag gab es dann drei Kuchen, viele Kekse und Tee für viele nette Menschen, die ich in Moholt kennen gelernt habe und von denen ich mich gerne verabschieden wollte. Denn am nächsten Tag musste ich schon meine Sachen zusammen packen um am Mittwoch in einem sehr nassen Umzug in die Ferienwohnung mit meiner Mama umzusiedeln. Sehr groß, mit frischer Bettwäsche und einer Badewanne. Die wurde auch noch am gleichen Abend gnadenlos ausgenutzt.

    In den nächsten Tagen tätigten wir einen Einkauf im SiT-Unishop, mehrere kleinere Stadtrundgängen, eine seltsame Zimmerübergabe in Moholt und den Besuch des wohl coolsten Museums hier in Trondheim.

    Freitag Abend gingen wir ins Rockheim. Zu dritt (Mama, Alex und ich) enterten wir die Welt der norwegischen Rockgeschichte. Hier gab es viel zum Anhören, Anfassen und Bespielen, inklusive Touchpads (die man durchaus auch überfordern konnte). Also ein toller Ort für Musikliebhaber und Spielkinder.