Freitag Morgen ging es dann nach Seattle. Natürlich gab es eine erneute Grenzkontrolle mit Gepäckdurchleuchtung und Ausfüllen der Zollerklärung (zum 3. Mal in diesem Urlaub). Allerdings war die Grenzkontrolle deutlich entspannter als am Flughafen und ein Grenzbeamter hatte Christoph sogar eine BroFist gegeben. Nach insgesamt vierstündiger Busfahrt und kleinem Kulturschock ob der doch anderen Atmosphäre in den Staaten sind wir gegen 20 Uhr endlich in unserer neuen Behausung angekommen. Um den Abend und die nächsten Tage gut überstehen zu können, brauchten wir selbstverständlich erst einmal die wichtigsten Dinge: Bier und Essen. Letzteres half uns auch in fertig gekochter Form bei der Begrüßung von Gina und Kay, die am Abend glücklich und müde bei uns eintrafen.

Der nächste Tag begann mit einem ausgiebigen und mehr oder weniger gesunden Frühstück ;-). Gott, sind die Brownies hier gut! Vollgefressen ging es dann mit dem Bus nach Downtown. Erster Stopp: Pike Market, eine große und gut besuchte Markthalle mit Ständen voller frischem Fisch, Gewürzen und anderen Leckereien. In unmittelbarer Nähe befindet sich die sogenannte Gum Wall. Das ist eine Wand, die wie der Name schon sagt voll ist mit gekauten Kaugummies. Wir haben natürlich weitere beigesteuert. Danach setzten wir unseren Spaziergang in Richtung Pioneer Square zur Tourist Information über den Pier fort. Die Gegend am Wasser war ehrlich gesagt nicht so schön wie man sich Gegenden am Wasser so vorstellt. Da wurde es weiter im Stadtinneren deutlich schöner. Am Pioneer Square war ein kleines Kunstfestival, an der Touristeninformation wurden wir sehr nett beraten. Danach gingen wir erstmal zum angeblich besten Burger der Stadt zum Mittag. Die Burger waren gut, das Bier ebenso, nur die Pommes taugten nicht viel. Zum Abschluss des Tages ging es in den 73. Stock des Columbia Centers, dem höchsten Gebäude im Staat Washington. Von dort aus konnten wir einen 360°-Ausblick über die gesamte Stadt, samt Sonnenuntergang, genießen. Ein unglaublicher Anblick und nichts für Menschen mit Höhenangst!