Tag 1:

Um kurz vor sechs haben wir damit begonnen unsere Schlafstätte in den Bus nach Washington D.C. zu verlegen. Schnell noch einen Kaffee und los gings zur U-Bahn. Die Chips (Hier bekommt man keine Fahrkarte, sondern eine Art Einkaufschip, mit dem man sich Zugang auf den Bahnhof und somit zur U-Bahn verschafft.) für die Fahrt hatten wir schon und so stiegen wir an der 30th St aus und besorgten uns im Bahnhof noch schnell was zum Frühstück, Wasser und Postkarten. Nachdem der Bus dann auch nur 50 Minuten Verspätung hatte (Hallo, Deutsche Bahn.) fuhren wir endlich ab und kamen nach 3 Stunden Fahrt in DC an. Vom frisch geteerten Parkplatz (Megabus hatte uns schon vorher alle paar Tage eine Mail geschrieben, dass sie den Zielort in DC verändern bzw. renovieren…) nur noch ein paar Blocks entfernt fanden wir dann unser Hostel und checkten ein.

Inzwischen hatte die Wirkung der Frühstücksmuffins nachgelassen und so zog es uns nach Georgetown, um ein bisschen nach Nahrung zu suchen. Nach der Stärkung schlenderten wir die M St weiter runter und kamen am Potomac an. Den Blick auf die Key-Bridge, Arlington und ein bisschen DC könnt ihr bei den Bildern sehen. Von dort ging es dann weiter zum Campus der Georgetown University. Wir waren schwer beeindruckt von den alten Gebäuden und der Größe des gesamten Campus.

Auf der anderen Seite der University sind wir die 37th St Richtung Naval Observatory hoch gelaufen. Dort angekommen haben wir festgestellt, dass auf dem Gelände auch der Vize-Präsident wohnt und deshalb alles abgeperrt und gesichert ist. So haben wir das Gelände einmal umrundet und sind an diversen Botschaften vorbei zur Bushaltestelle Woodlay Parks gelaufen. Von dort konnten wir mit dem Circulator Bus zur P/14th St fahren und machten uns auf die Suche nach einer Kaufhalle. Nach einem kleinen Umweg über zwei Blocks haben wir dann was zum Einkaufen gefunden und konnten uns im Hostel unser wohl verdientes Abendbrot kochen.

Tag 2:

Das Wetter war wieder super. Es riecht langsam wirklich nach Frühling hier!

Den Tag haben wir ruhig begonnen. Milch (Kaffee hatten wir vergessen zu kaufen.) auf der Terasse, Frühstück im Hostel (hatten wir ja gestern eingekauft) und dann langsam los in Richtung White House.

Die paar Blocks sind wir heute mal gelaufen und haben dann das Weiße Haus einmal umrundet. Auf dem Weg sind wir am Stumpf des imposanten National Christmas Tree vorbei gekommen, der vor ein paar Wochen von einem Schneesturm gefällt wurde. Von dort sind wir dann zum Lincoln Memorial und haben uns auch noch das Vietnam Veterans Memorial angeschaut. Der Ausblick, den Lincoln dort von seinem Sessel aus hat, ist schon schön! einmal gerade rüber auf das Washington Memorial und weiter zum Capitol. Wir hoffen die Bilder können euch das zeigen ;o). Vorbei am Korean Veterans Memorial ging es weiter zum Jefferson Memorial. Er wiederum hat leider keinen Sessel abbekommen und muss den ganzen Tag stehen, hat dafür aber einen tollen Blick auf das Weiße Haus!

Nach einem kleinen Zwischenstopp mit einem typisch amerikanischen Lunch ging es weiter auf der National Mall in Richtung des Capitol Hill. Vorbei an den diversen Smithonien Museen (alle kostenlos und seeehr umfangreich) haben wir sogar Obama in seiner Limo gesehen. Zwar nur schnell im vorbei fahren, aber hey: Obama. Auf dem Foto ist er zu erahnen. Anschließend näherten wir uns dem am höchsten gelegenen Gebäude in Washington D.C. Da es schon recht spät war, haben wir den Besuch einiger Museen auf den nächsten Tag verschoben. Also haben wir den Bus an der 7th St genommen und wurden praktischerweise direkt vor einem Supermarkt rausgelassen. Schnell noch ein paar Einkäufe erledigt und einen Roommate (auch nen Deutscher hier aus dem Hostel) getroffen und dann los zurück zum Hostel, damit das Bier nicht warm wird ;o) In diesem Sinne: Prost!